Exil 02 – Leipzig

Leipzig – Zwischenraum

After the intensity of Berlin, Leipzig feels slower. A city allowing breath and distance. Not a final stop, but a pause where exhaustion turns into reflection. Movement continues, but quieter.

Ankommen nach Berlin

Nach den intensiven Wochen in Berlin wirkt Leipzig zunächst ruhiger. Kein unmittelbarer Druck, keine ständige Bewegung zwischen Terminen, Hostels und Begegnungen. Stattdessen entsteht erstmals Raum, die letzten Stationen nachklingen zu lassen.

Die Reise fühlt sich hier weniger wie Kampf an und mehr wie Übergang. Berlin sitzt noch im Körper, aber die Stadt zwingt nicht sofort zu neuen Entscheidungen.

Bewegung ohne Ziel

Tage verlaufen ruhiger. Spaziergänge durch unterschiedliche Viertel, Cafés, kleine Beobachtungen. Menschen wirken weniger hektisch, Begegnungen entspannter. Man bewegt sich, ohne ständig irgendwo ankommen zu müssen.

Gleichzeitig bleibt Unsicherheit. Leipzig ist kein Ort zum Bleiben, sondern Teil des Weges. Die Frage, wohin es weitergeht, bleibt offen.

Arbeiten zwischen Müdigkeit und Ordnung

Zeichnungen entstehen, Notizen werden sortiert, Fotos gesichtet. Erste Versuche, Material zu ordnen und zu verstehen, was in den letzten Monaten passiert ist. Die Reise wird nicht nur erlebt, sondern langsam reflektiert.

Weiterziehen

Leipzig wird zur Zwischenstation, die erlaubt, Luft zu holen. Keine großen Ereignisse, keine dramatischen Wendungen, aber ein notwendiger Moment der Sammlung. Von hier geht es weiter, mit etwas mehr Ruhe im Gepäck.

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