Am Tor zu Exil III – ein neuer Anfang
Einladung: Mit diesem ersten Blogpost öffnet sich ein neuer Raum für meine Kunst.
Hier schreibe ich über meine Wege, Exile, Ausstellungen und Reisen – und lade euch ein, ein Stück mitzugehen.
Heute öffnet sich ein Tor.
Meine Website wird sichtbar, und mit ihr ein neuer Abschnitt meines Lebens.
Ich habe mich entschieden, alles auf eine Karte zu setzen: die Kunst.
Nichts anderes. Kein Rückzug, kein Kompromiss.
Seit meiner Kindheit begleitet mich dieser Weg. Damals, im Winter 1992, zeichnete ich ein Schloss: Sanssouci.
Drei Jahrzehnte später stand ich im zweiten Exil vor diesem Schloss, als ob ein Kreis sich geschlossen hätte.
So war es schon oft in meinem Leben – die Orte, die Bilder, die Entscheidungen kehren wieder, verwandelt, aber erkennbar.
2016 stand ich auf einem spanischen Berg, nach siebzehn chaotischen Wochen, und wusste: Hier beginnt meine Transition.
2023 brach ich auf ins erste Exil.
2024/25 führte mich Exil II über viele Städte Europas – durch Umwege, Unfälle und Traumata hindurch.
Ich habe sie überstanden, nicht durch Gnade, sondern durch Trotz.
Nun beginnt Exil III.
Der Auftakt ist klein: eine Fahrt nach Dillingen, um meinen Reisepass zu erneuern.
Aber für mich bedeutet es mehr: eine Paradiesroute durchs Lechtal, ein Kreis, der sich wieder schließt, bevor sich der große Kreis öffnet – Mexiko, Los Angeles, Austin.
Die kommenden Monate sind verdichtet:
– September: konzentriertes Malen, Rückkehr in die Stille des Ateliers.
– Oktober: Ausstellung in Wolfsberg, ein Abschluss vor dem Aufbruch.
– November: Flug nach Mexiko – das große Exil, „Exil III“.
Ich weiß, dass ich durch viele Tore gegangen bin – manche verschlossen, manche durchbrochen, manche erkämpft.
Heute ist ein solches Tor. Dieses Blog wird davon erzählen – als Reisetagebuch meiner Transformation,
nicht nur geografisch, sondern existenziell.
Allen, die mich bis hierher getragen haben, danke ich. Ihr seid Teil der Spur, Teil der Auferstehung.
Dies ist nicht nur ein Launch. Es ist ein Manifest:
Ich gehe weiter.
Ich erhebe mich.
Und ich setze alles auf diese Karte.
Philosophische Spur:
„Ohne Schuld. Mit Trotz. Mit Feuer.“
– Verena Vesta