Reisepassfahrt nach Dillingen – Bürokratie trifft Aufbruch
Heute ging es nach Dillingen, um meinen neuen Reisepass abzuholen – ein nüchterner Verwaltungsakt, und doch ein Schritt voller Symbolik…. Weiterlesen
Heute ging es nach Dillingen, um meinen neuen Reisepass abzuholen – ein nüchterner Verwaltungsakt, und doch ein Schritt voller Symbolik…. Weiterlesen
Diesmal bin ich nicht durchs obere Lechtal gefahren, sondern direkt nach Tirol hinein. Der Wind war stark, die Sonne glühend, und die Wolken kündigten schon das Umschlagen des Wetters an. Ich habe sie gelesen wie ein offenes Buch – ein Wissen aus meinem Geografiestudium, das mich bis heute begleitet.
Ich bin in vier Tagen von Donauwörth nach Innsbruck gefahren. Über Pässe, durch das Voralpenland, mit schwerem Fahrrad und Satteltaschen.
Mit dem Fahrrad und Satteltaschen rolle ich durch Täler und Bahnhöfe Richtung Süden. Heute Nacht irgendwo unter dem Sternenzelt – vielleicht bei Freunden, vielleicht auf einer Wiese.
Die Tour führt weiter in die nördlichen Kalkalpen, nach Füssen, bevor es am Samstag zurück nach Graz geht – neue Eindrücke und Schleichwege meiner Jugend im Gepäck.
Am Tor zu Exil III beginnt für mich ein neuer Abschnitt – nach Jahren der Flucht, der Brüche und der Umwege wage ich den Aufbruch in ein drittes Exil. Es ist kein Rückzug, sondern eine Einladung: den Raum zu öffnen für neue Begegnungen, neue Sammler*innen, und für die ungebrochene Kraft meiner Bilder.